Positives Fazit der "Winterkrise" – Extreme Glätte sorgte erhebliche Beeinträchtigungen
Stadt und Landkreis Osnabrück atmen auf. Zumindest für den Moment hat sich der „Jahrhundertwinter“ um Tief Miriam zurückgezogen. Der Schnee auf den Dächern taut, die Eisplatten vor der Tür verschwinden langsam. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden auf eine harte Probe gestellt. Ihnen gebührt mein Dank für den kundenorientierten Service, der in unseren Kundencentern, in den Leitstellen, im Betrieb und nicht zuletzt am Steuer geleistet wurde“, fasst Martin Meyer-Luu, Leiter Verkehrsangebot bei den Stadtwerken, zusammen.
Insgesamt dreimal musste der Verkehr in der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) einige Stunden eingestellt werden, weil die Straßenverhältnisse einen sicheren Fahrweg nicht mehr ermöglichten.
Extremsituation auf den Straßen – Allwetterbereifung
Auf Seiten der VOS habe man Verständnis, dass die Entscheidung, den Verkehr einzustellen, für teilweise großen Unmut bei den Fahrgästen sorgte. „Für einen Kunden, der am Neumarkt stand, war es wahrscheinlich schwer verständlich, dass die Busse mehrere Stunden nicht fuhren. Doch wer Osnabrück kennt, der weiß, dass es in der Stadt und vor allem in der Region Steigungen gibt, die bei einer solchen Wetterlage unpassierbar werden, wenn es keinen Winterdienst gibt“, sagt Martin Meyer-Luu. Man habe in der VOS immer wieder die Straßenverhältnisse durch eigenes Personal überprüfen und den Verkehr solange wie möglich laufen lassen. Das fehlende Streusalz sei seit Tagen in der Diskussion. Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe es zur Sicherheit von Fahrgästen und –personal keine Alternative zum Einstellen des Verkehrs mehr gegeben. „Fakt ist, dass die Polizei teilweise Straßen wegen der Glätte sperren musste. Jeder Grundlage entbehren die Vorwürfe, die Stadtwerke würden keine wintergerechte Bereifung einsetzen und es sei deswegen zu den Schwierigkeiten gekommen“, betont André Kränzke, Leiter Verkehrsbetrieb. Es sei absurd zu vermuten, dass ein kommunales Unternehmen sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften halte. Dementsprechend setzen die Stadtwerke Reifen mit der erforderlichen „M + S-Kennung“ (für Matsch und Schnee) ein. „Wir übertreffen in Sachen Profiltiefe sogar noch die gesetzlichen Vorgaben“, fasst André Kränzke zusammen.
Umfassende Gespräche mit Schulämtern
Um zukünftig auf solche Situationen vor allem auch in der Abstimmung mit Behörden und Verwaltung noch besser vorbereitet zu sein, finden aktuell Gespräche mit der Stadt über die Verbesserung des Streudienstes statt. Auch mit den Schulämtern ist die VOS in der Abstimmung, was die Informations- und Entscheidungswege bei Schulausfall angeht.
Schichten verlängert – Personal zur Kundeninformation
„Ich bin zusammenfassend schlicht begeistert, wie gut alle Kollegen bereichsübergreifend zusammengearbeitet haben“, äußert sich André Kränzke. So seien nach der Entscheidung am Mittwoch, den Verkehr einzustellen, die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Bussen auf den Betriebshof zurückgekehrt und hätten dann, mit auffälligen Sicherheitswesten ausgestattet, an mehreren Punkten in Osnabrück (u. a. Hauptbahnhof, Neumarkt und Heger Tor) die Fahrgäste informiert. In einer Blitzaktion habe man aus allen Stadtwerke-Bereichen PKW zusammengeholt, so dass weitere Fahrer in Zweierteams die Linien abfahren und auch hier informieren konnten. Die Mitarbeiter in den Kundenzentren kamen früher zum Dienst, Auszubildende der Fachrichtung Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) unterstützten spontan, um vor allem telefonische Auskünfte erteilen zu können. Der Zugriff auf die Internetseite www.vos.info verfünffachte sich innerhalb weniger Stunden, mit den dynamischen Anzeigern vor Ort wurden die Kunden direkt an den Haltestellen über die aktuelle Situation informiert.
Extremsituation auf den Straßen – Allwetterbereifung
Auf Seiten der VOS habe man Verständnis, dass die Entscheidung, den Verkehr einzustellen, für teilweise großen Unmut bei den Fahrgästen sorgte. „Für einen Kunden, der am Neumarkt stand, war es wahrscheinlich schwer verständlich, dass die Busse mehrere Stunden nicht fuhren. Doch wer Osnabrück kennt, der weiß, dass es in der Stadt und vor allem in der Region Steigungen gibt, die bei einer solchen Wetterlage unpassierbar werden, wenn es keinen Winterdienst gibt“, sagt Martin Meyer-Luu. Man habe in der VOS immer wieder die Straßenverhältnisse durch eigenes Personal überprüfen und den Verkehr solange wie möglich laufen lassen. Das fehlende Streusalz sei seit Tagen in der Diskussion. Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe es zur Sicherheit von Fahrgästen und –personal keine Alternative zum Einstellen des Verkehrs mehr gegeben. „Fakt ist, dass die Polizei teilweise Straßen wegen der Glätte sperren musste. Jeder Grundlage entbehren die Vorwürfe, die Stadtwerke würden keine wintergerechte Bereifung einsetzen und es sei deswegen zu den Schwierigkeiten gekommen“, betont André Kränzke, Leiter Verkehrsbetrieb. Es sei absurd zu vermuten, dass ein kommunales Unternehmen sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften halte. Dementsprechend setzen die Stadtwerke Reifen mit der erforderlichen „M + S-Kennung“ (für Matsch und Schnee) ein. „Wir übertreffen in Sachen Profiltiefe sogar noch die gesetzlichen Vorgaben“, fasst André Kränzke zusammen.
Umfassende Gespräche mit Schulämtern
Um zukünftig auf solche Situationen vor allem auch in der Abstimmung mit Behörden und Verwaltung noch besser vorbereitet zu sein, finden aktuell Gespräche mit der Stadt über die Verbesserung des Streudienstes statt. Auch mit den Schulämtern ist die VOS in der Abstimmung, was die Informations- und Entscheidungswege bei Schulausfall angeht.
Schichten verlängert – Personal zur Kundeninformation
„Ich bin zusammenfassend schlicht begeistert, wie gut alle Kollegen bereichsübergreifend zusammengearbeitet haben“, äußert sich André Kränzke. So seien nach der Entscheidung am Mittwoch, den Verkehr einzustellen, die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Bussen auf den Betriebshof zurückgekehrt und hätten dann, mit auffälligen Sicherheitswesten ausgestattet, an mehreren Punkten in Osnabrück (u. a. Hauptbahnhof, Neumarkt und Heger Tor) die Fahrgäste informiert. In einer Blitzaktion habe man aus allen Stadtwerke-Bereichen PKW zusammengeholt, so dass weitere Fahrer in Zweierteams die Linien abfahren und auch hier informieren konnten. Die Mitarbeiter in den Kundenzentren kamen früher zum Dienst, Auszubildende der Fachrichtung Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) unterstützten spontan, um vor allem telefonische Auskünfte erteilen zu können. Der Zugriff auf die Internetseite www.vos.info verfünffachte sich innerhalb weniger Stunden, mit den dynamischen Anzeigern vor Ort wurden die Kunden direkt an den Haltestellen über die aktuelle Situation informiert.
erstellt am 05.02.2010

