Stephan Meyer
Stephan Meyer fährt jetzt Bus
„An meinem alten Mercedes Diesel klebt die rote Plakette. Den Wagen muss ich nun stehen lassen und kann mit ihm nicht mehr in die Umweltzone Osnabrück fahren“, erzählt Stephan Meyer. Um in die Stadt zur Arbeit zu kommen, setzt sich der 44-Jährige aus Ostercappeln lieber in den Bus. Einen Monat lang musste er nur seine Monatskarte vorzeigen, die er im Rahmen der Umweltschoner-Aktion der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) gewonnen hatte.
Rechtzeitig zum Heiligabend lag die Busfahrkarte unter dem Weihnachtsbaum. „Ich habe mich riesig gefreut“, so der Familienvater. Mit der Entscheidung Bus zu fahren erfüllt er auch einen Wunsch seiner Kinder. Die Jüngsten hätten ihn schon oft auf das wenig umweltfreundliche Auto in der elterlichen Garage hingewiesen: „Papa, du fährst immer noch so einen Stinker“. Nun stehe zur Diskussion, sich ganz von dem Zweitwagen zu trennen. Dabei war das Auto lange sein Jugendtraum. „Die Wege zur Arbeit kann ich genauso gut mit dem Bus bewältigen“, sagt Stephan Meyer, der im Paulusheim in der Cafeteria arbeitet. „Ich komme optimal in die Stadt. Besser geht es gar nicht. Und bei den Spritpreisen ist es eine Überlegung wert, mit dem Bus zu pendeln statt mit dem Auto.“


